Arbeitsvertrag: Wann darf der Arbeitgeber ein Artzeugnis verlangen?

Arbeitsvertrag: Wann darf der Arbeitgeber ein Artzeugnis verlangen?

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die infolge Krankheit nicht am Arbeitsplatz erscheinen können, tragen im Zweifelsfall die Beweislast und legen deshalb ein Artzeugnis vor. Ab wann üblicherweise ein Arztzeugnis vorgelegt werden muss, kann im Arbeitsvertrag geregelt werden.

Der Arbeitsvertrag (Vollzeit, Monatslohn) von Papiertiger sieht vor, dass ab dem dritten Krankheitstag unaufgefordert ein Arztzeugnis vorgelegt werden muss. Ausserdem kann der Arbeitgeber auf eigene Kosten eine vertrauensärztliche Untersuchung verlangen, zum Beispiel wenn Zweifel an der Krankheit bestehen.

Allerdings gibt es eine Ausnahme, die unabhängig davon gilt, wie der «K-Tipp» schreibt:

«[…] Trotzdem kann der Arbeitgeber schon ab dem ersten Tag ein Arztzeugnis verlangen, wenn er begründete Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit eines Mitarbeiters hat. Das gilt selbst dann, wenn im Arbeitsvertrag etwas anderes steht. […]»

Bei DeinDoktor gibt es für jene, die keinen Arzt in seiner Praxis aufsuchen wollen, inzwischen die Möglichkeit, online ein Arztzeugnis zu erhalten:

«Wer krank im Bett liegt und dringend ein Arztzeugnis und ein passendes Medikament braucht, der muss dafür nicht mehr in die Praxis gehen. Mit dem neuen Angebot des Start-ups DeinDoktor.ch können Patienten ihren Arzt per Webcam kontaktieren – im Anschluss hat der Mediziner die Möglichkeit, alle nötigen Dokumente online auszustellen. […]»

Bild: Flickr / «Crosa», CC BY 2.0 (generisch)-Lizenz.

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